Lebensversicherung Bewertung mittels Policenbewertung

LifeFinance Angebot anfordern Wenn man sich nicht für die Kündigung oder das Beleihen, sondern für den Verkauf eine Lebensversicherung entscheidet, dann gibt es einige Punkte zu beachten. Selbstverständlich ist es für den Verkäufer sehr wichtig, dass er einen möglichst hohen "Verkaufspreis" erhält. Dieser sollte im Regelfall höher als der aktuelle Rückkaufswert der Police sein. Je nach Anbieter bzw. Käufer ist es in der Praxis dann meistens auch so, dass der Verkaufspreis zwischen zehn und 20 Prozent über dem Rückkaufswert liegt. Um den Kaufpreis zu ermitteln, nehmen die Ankäufer der Lebensversicherung zunächst eine Bewertung vor, die auch als Policenbewertung bezeichnet wird. Eine solche Lebensversicherung Bewertung beinhaltet verschiedene, für den Kaufpreis wichtige, Kriterien.

Die Mindestansprüche an die Lebensversicherung

Bevor es an die eigentliche Bewertung der Lebensversicherung geht, sind bei einem geplanten Verkauf in aller Regel bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Diese Anforderungen werden vom Ankäufer festgelegt und betreffen die Kapitallebensversicherung. Eine Bedingung für den Ankauf sieht zum Beispiel so aus, dass eine bestimmte Restlaufzeit nicht überschritten werden darf. Die meisten Ankäufer von Lebensversicherungen sehen vor, dass der Vertrag maximal noch 20 oder 25 Jahre laufen darf, bis die Kapitallebensversicherung zur Auszahlung kommen kann. Ferner sind die meisten Ankäufer von Lebensversicherungen nur dann zum Ankauf bereit, wenn ein bestimmter Mindest-Rückkaufswert bereits vorhanden ist. Wie hoch der Rückkaufswert mindestens sein muss, hängt natürlich wieder vom Anbieter ab. In der Regel kann man von einem durchschnittlichen Wert von um die 10.000 Euro ausgehen.

Die Bewertung der Lebensversicherung

Erst wenn diese Mindestanforderungen an die Kapitallebensversicherung erfüllt sind, wird im zweiten Schritt die Bewertung vorgenommen, die schließlich zur Feststellung des Verkaufspreises führt. Die Basis für die Bewertung ist natürlich der aktuelle Rückkaufswert, den entweder der Versicherte oder der potenzielle Käufer von der Versicherungsgesellschaft berechnen lassen kann. Zudem ist es sicherlich noch ein Unterschied, ob es sich um eine konventionelle oder um eine fondsgebundene Lebensversicherung handelt. Denn bei der fondsgebundenen Variante ist der Rückkaufswert nur eine Momentaufnahme, denn aufgrund des Risikos Fondsanlage kann der Wert durchaus noch fallen. Daher werden die fondsgebundenen Lebensversicherungen insgesamt deutlich "vorsichtiger" als die konventionellen Lebensversicherungen bewertet. Bei der konventionellen Kapitallebensversicherung ist es dann meistens so, dass der Verkaufspreis durchschnittlich 10-20 Prozent höher als der Rückkaufswert ist.

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